Vom Kanton Bern bewilligtes NRP-Projekt, verfügt: 01.12.2025
Projektidee
Mit dem Nachfolgeprojekt soll der Fokus des bestehenden Projekts Schulreiseland Emmental noch mehr auf den ausserschulischen Lernangeboten liegen, welche durch privatwirtschaftliche Emmentaler Betriebe angeboten und durchgeführt werden. Konkret soll die Entwicklung von neuen Lernangeboten gefördert und begleitet werden, die Kindern und Jugendlichen Einblicke in verschiedene vom Fachkräftemangel betroffene Branchen ermöglicht und gleichzeitig Themen abdecken, die im Lehrplan21 behandelt werden.
Trägerschaft
IG Schulreiseland Emmental, angegliedert an Emmental Tourismus. Begleitet durch Fachgruppe aus: PHBern & Lehrpersonen, Regionalmuseum Chüechlihus Langnau sowie TecLab Burgdorf
Ziele
- Förderung von ausserschulischem Lernen und Sensibilisierung von Kindern / Jugendlichen auf zukünftige Berufe – Stichwort: Fachkräftemangel
- Ausbau ausserschulischer Angebote bei KMUs mit dem Ziel, dass Interesse der Kinder/Jugendlichen für die Branche zu wecken
- Verknüpfung und Bündelung von mehreren ausserschulischen Angeboten bei unterschiedlichen Betrieben zu Themenclustern / Themenwelten (z.B. Thema Holz, Energie, Wertschöpfungskette)
- Sicherung der Angebotsqualität dank der Betreuung durch pädagogische Fachpersonen / PH Bern
- Aufbau eines Lehrer:innenpools, der die eingereichten Angebote auf die pädagogischen Inhalte und den didaktischen Wert prüft
- Didaktische Unterstützung und Betreuung der Betriebe (KMUs) bei der Neu- oder Weiterentwicklung ihrer ausserschulischen Angebote
- Förderung der Kenntnis und Wertschätzung der Region und deren Vielfalt bei einheimischen Kindern und Jugendlichen
- Weitere digitale und physische Verknüpfung von Bildung, Wirtschaft, Kultur, Landwirtschaft und Tourismus
- Wertvolle Plattform für die lokalen Schulen um das ausserschulische Lernen und den Wissenstransfer zu sichern
Form der NRP–Unterstützung
Projektbeitrag von CHF 60’000.–
Projekt Nr.: ET-39
Bildnachweis: Ausserschulische Angebote im Regionalmuseum Chüechlihus, Langnau i. E., Foto: Andreas Reber