Arbeitszonenmanagement: Pilotbetrieb im Emmental startet

Die Regionalkonferenz Emmental startet den Pilotbetrieb für ein regionales Arbeitszonenmanagement (AZM). Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden zu stärken und die Nutzung bestehender Arbeitszonen besser zu koordinieren. 

Vor dem offiziellen Start wurden die 12 Gemeinden des «Arbeitszonenmanagement-Sektors Burgdorf» zu einem Informations- und Austauschanlass eingeladen. Dieser fand Anfang Mai in Kirchberg statt. Die Rückmeldungen der Gemeinden fielen durchwegs positiv aus und bestätigten das Interesse an einer verstärkten regionalen Zusammenarbeit. Der Pilotbetrieb umfasst zunächst die Gemeinden des bisherigen AZM-Sektors Burgdorf (Aefligen, Rüdtligen-Alchenflüh, Ersigen, Kernenried, Lyssach, Rüti bei Lyssach, Kirchberg, Burgdorf, Heimiswil, Hindelbank, Oberburg und Krauchthal). Bereits im Herbst ist ein weiterer Vernetzungs- und Austauschanlass für die beteiligten Gemeinden geplant.  

Mit dem Pilotprojekt soll geprüft werden, wie ein regionales Arbeitszonenmanagement die wirtschaftliche Entwicklung im Emmental unterstützen kann. Eine koordinierte Bewirtschaftung von Arbeitszonen gewinnt zunehmend an Bedeutung, da sie eine wichtige Grundlage für die nachhaltige Entwicklung von Gewerbe- und Industriegebieten sowie für künftige Einzonungen bildet. 

Für die operative Umsetzung arbeitet die Regionalkonferenz Emmental mit dem Burgdorfer Verein BforBUSINESS zusammen. Dieser übernimmt im Pilotbetrieb unter anderem die Vermittlung und Koordination von verfügbaren Gewerbe- und Industrieflächen und unterstützt den Austausch zwischen Gemeinden und Unternehmen.